Donnerstag, 09. März 2017Pressemitteilung

Erneute Zunahme rechter Gewalt – LOBBI veröffentlicht Zahlen für 2016

Anzahl rechter Gewalttaten im Land steigt weiter. Die landesweite Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern, LOBBI, registriert für das Jahr 2016 so viele rechte Körperverletzungen wie noch nie in der 16-jährigen Geschichte des Vereins. Mehr als zwei Drittel der rechten Angriffen sind rassistisch motiviert.

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Montag, 16. Januar 2017Pressemitteilung

Haftstrafen nach rassistisch motiviertem Angriff in Schwerin

Am Schweriner Amtsgericht wurden heute die beiden Brüder Sven W. (39 Jahre) und Stefan W. (36 Jahre) zu Haftstrafen von 9 bzw. 8 Monaten und 2 Wochen verurteilt. Die Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Die beiden hatten am 5. Februar 2016 einen jungen Mann in einer Straßenbahn rassistisch beschimpft und anschließend gemeinsam geschlagen.

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Dienstag, 06. September 2016Pressemitteilung

NPD-Wahlkampf in Vorpommern erneut gewalttätig

Ein Fahrradausflug in der Uecker-Randow-Region endete für eine junge Urlauberin mit Schrecken. Dass sie NPD-Plakate beschädigt haben soll, reichte offensichtlich einem ehemaligem NPD-Landtagsmitglied, sie mit seinem Auto zu attackieren.

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Freitag, 02. September 2016Pressemitteilung

Wort halten - Betroffene rechter Gewalt unterstützen!

Nach einem Brandanschlag auf ein mehrheitlich von Flüchtlingen bewohntes Haus im vorpommerschen Tutow, gab Innenminister Lorenz Caffier ein Versprechen. Die Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt, LOBBI und die Amadeu Antonio Stiftung fordern, dass er Wort hält.

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Donnerstag, 11. August 2016Pressemitteilung

Stoppt die unerträgliche rechte Hetzkampagne gegen die Amadeu Antonio Stiftung

Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt VBRG verurteilt die verleumderische, sprachlich gewaltvolle und menschenverachtende rechte Hetze gegen die Amadeu Antonio Stiftung. Die Mitglieder des Verbandes erklären sich solidarisch mit den Kolleg_innen, deren Engagement gegen Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus und für eine gelebte demokratische Kultur sie sehr schätzen.

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Freitag, 18. März 2016Pressemitteilung

Rechte Schläger aus Anklam nach über zwei Jahren zu Bewährungsstrafen verurteilt

Nach einem Angriff auf zwei Männer aus Mauretanien am 25. August 2013 vor einer Anklamer Diskothek, mussten sich am vergangenen Dienstag drei Männer im Alter von 24 bis 28 Jahren vor dem Amtsgericht Pasewalk verantworten. Vorgeworfen wurde ihnen gemeinschaftliche Körperverletzung. Dem 26-jährigen Nico P. wurde außerdem zur Last gelegt, einen der Betroffenen einige Wochen später an einer Tankstelle drangsaliert zu haben.

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Mittwoch, 09. März 2016Pressemitteilung

1747 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland, Berlin und NRW

+ Unabhängige Opferberatungsprojekte veröffentlichen gemeinsame Statistik für 2015
+ Rechts motivierte Angriffe im Vergleich zu 2014 nahezu verdoppelt
+ Dramatischer Anstieg rassistischer Gewalt
+ 146 Angriffe an Geflüchtetenunterkünften, darunter 45 Brandanschläge

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Dienstag, 08. März 2016Pressemitteilung

Wer schweigt, stimmt zu

Mit 130 rechten Gewalttaten im Jahr 2015 registriert die LOBBI, der Beratungsverein für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern, so viele Angriffe wie noch nie in der 15-jährigen Vereinsgeschichte. Mehr als jede zweite Tat ist rassistisch motiviert, auch Flüchtlingshelfer_innen werden immer wieder Ziel rechter Attacken. Eine zusätzliche Dokumentation rechter Aktivitäten und Anschläge um und auf Geflüchtetenunterkünfte soll zukünftig das Klima der Angst sichtbarer machen.

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Freitag, 26. Februar 2016Pressemitteilung

»Solche kommen hier nicht rein«

Gestern wurden vor dem Amtsgericht Neubrandenburg drei Türsteher der örtlichen Diskothek »Colosseum«, denen Beteiligung an einem Übergriff auf einen jungen Flüchtling aus Mauretanien vorgeworfen wurde, nach drei Verhandlungstagen freigesprochen. Es sei zwar nach Auffassung des Gerichts eindeutig davon auszugehen, dass mindestens zwei der drei Angeklagten auf den jungen Mann eingeschlagen und ihn am Boden liegend getreten haben. Wer jedoch in welcher Weise beteiligt war, sei nicht zu ermitteln. Diese Zweifel ließen nur noch einen Freispruch zu, so die Vorsitzende Richterin. Der Geschädigte gab an, dass der Attacke eine Auseinandersetzung um ein Hausverbot für »Asylanten«  vorausgegangen sei. Schwarzen Menschen blieb der Zutritt zur einzigen Großraumdisko der Stadt auch in der Folge weiter verwehrt.

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Mittwoch, 27. Januar 2016Pressemitteilung

Freisprüche nach Angriffen auf Asylsuchende

Zwei Jahre nach dem Übergriff auf drei Asylsuchende am Anklamer Bahnhof ging am Dienstag der Prozess vor dem Pasewalker Amtsgericht zu Ende. Einer der Angeklagten wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Zwei weitere wurden bezüglich des Übergriffs freigesprochen. Einem der Betroffenen wurden darüber hinaus die überwiegenden Kosten für ein Adhäsionsverfahren auferlegt.

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