(Un)Sicherheitsbehörden - Rechtsradikale in der Polizei und die Folgen

Nachricht vom 20.01.2020

Podiumsgespräch am 6. Februar um 17 Uhr in Greifswald / Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus

»Wie steht es um die demokratische Verfasstheit der Behörden? Hat die gesellschaftliche Polarisierung auch diejenigen Institutionen erfasst, die dem Staat und damit dem Wohl aller dienen sollen – ohne Ansehen der Person?« ... diese Fragen stellt der Sammelband Extreme Sicherheit. Das Buch ist als Gemeinschaftswerk investigativer Journalist:innen erschienen und beschäftigt sich mit etlichen rechten Vorfällen in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz. Im Fokus ist dabei insbesondere auch Mecklenburg-Vorpommern. Rechte Polizeibeamte, die sich privat bewaffnen, Daten über politische Gegner:innen sammeln und Gedanken über deren Liquidierung austauschen, sorgen hierzulande für anhaltende Diskussionen – und für Verunsicherung. 

Über die Folgen der Enthüllungen und die nötigen Konsequenzen diskutieren 

Christina Schmidttaz-Journalistin und Mitautorin
von Extreme Sicherheit

Gunnar Mächler – Leitender Polizeidirektor,
Leiter der Polizeiinspektion Anklam 

Kay Nadolny – ehemaliges Bürgerschaftsmitglied aus Rostock und Betroffener der Feindesliste des rechten Netzwerks »Nordkreuz«. 

Moderation Kristin Zimmermann (Radio LOHRO)

Eine Veranstaltung der LOBBI - für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Bündnis »Greifswald für alle« und dem Arbeitskreis kritischer Jurist*innen Greifswald. 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsradikalen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Greifswald durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben