Ratgeber

Was tun nach einem rechten Angriff

Welche Rechte und Möglichkeiten haben Opfer rechtsextremer Gewalt, wie können sie sie durchsetzen? Nur die wenigsten Betroffenen haben Vorerfahrungen mit dem deutschen Rechtssystem. Oft fühlen sie sich mit ihren Ängsten und Fragen alleingelassen. Viele wissen sicher, dass der Angriff in Deutschland als eine Straftat gilt, als ein Verstoß gegen geltendes Recht und gesellschaftliche Normen. Und dass es daher die gesetzliche Aufgabe von Behörden wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten ist, diese Verletzung der Rechtsnorm zu verfolgen und die Täter zu bestrafen. Aber sie sind unsicher, was dies für sie bedeutet und welche Möglichkeiten sich für sie daraus ergeben.

Die Broschüre "Perspektiven nach einem rassistischen Angriff" der ostdeutschen Beratungsstellen soll den Betroffenen konkrete Hinweise darauf geben, was sie nach einem rassistischen Angriff selbst tun können und welche Rechte und Möglichkeiten sie haben. Eine Broschüre ersetzt keine persönliche Anteilnahme und individuelle Beratung. Sie kann nur ein Hilfsmittel zur eigenen ersten Orientierung sein.

Der Ratgeber ist in verschiedenen Sprachen verfügbar (siehe oben).

Glossar

Von A wie »Adhäsionsverfahren« bis Z wie »Zwischenverfahren« werden rechtliche und medizinische Begriffe erläutert, mit denen Opfer und ZeugInnen rechter Gewalttaten konfrontiert werden können. Ein Glossar der Opferperspektive.

bitte klicken Sie links auf ein Wort, um die Erläuterung angezeigt zu bekommen.